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Partnertipp - Streching von eBalance.ch
 
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Richtiges Stretching
Immer wieder liest man neue Studien über das Stretching, das Dehnen der Muskulatur. Damit Stretching etwas bringt, sind ein paar einfache Tipps und Hinweise zu beachten. Dazu die Sportphysiotherapeutin und eBalance-Expertin Irene Wyss.

Was ist Stretching?
Als Stretching wird das Dehnen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen bezeichnet. Dabei gibt es unterschiedliche Stretchingformen, die sich bezüglich Ausgangsstellung, Dauer und Intensität des Dehnens unterscheiden.

Warum soll man stretchen?
Um das gute Funktionieren des Bewegungsapparates zu gewährleisten sind folgende 4 Faktoren wichtig: Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Das Stretching ist für ein gesundes Mass an Beweglichkeit unerlässlich. Mit Stretching werden einzelne Muskelgruppen gezielt gedehnt und damit auch die Beweglichkeit der Gelenke erhalten.

Wann und wie soll man stretchen?
In den vergangenen Jahren wurde das Stretching vor und nach der körperlichen Aktivität als ein absolutes „Muss“ empfohlen. Die Wirksamkeit dieser Empfehlungen wird aber oft in Frage gestellt, doch hat sich das Dehnen in der Praxis trotzdem durchgesetzt und bringt viele Vorteile. Viele Sportler und Sportlerinnen haben das Stretching in die Vor- und Nachbereitung Ihrer Aktivität eingebaut und empfinden es als sehr angnehm und gesundheitsfördernd.
Unsere Empfehlung lautet:

Vor einer körperlichen Aktivität sollten Sie einige Male die Bewegung, die sie in der entsprechenden Sportart brauchen, mit lockeren Bewegungs- und Stretchingeinheiten ausführen. Dabei sollte nur kurz in der Endposition verweilt werden, und danach mit schnellen Übungen die Muskelspannung wieder bewusst erhöht werden.

Das Stretching unmittelbar nach einer körperlichen Anstrengung ist für viele Sportler die erste bewusste Regenerationsmassnahme und wird häufig auch für ein langsames Abkühlen der Muskeln verwendet. Nach dem Training sollen Sie ruhig ein wenig länger in der Dehnposition verweilen und ganz nach dem persönlichen Bedürfnis und Empfinden verschiedene Muskelgruppen stretchen.

Das Stretching als Beweglichkeitstraining ist für uns der wichtigste Aspekt und gehört bei jedem Sportler in das Trainingsprogramm. Es eignet sich für alle Menschen, die aktiv etwas für eine bessere Beweglichkeit ihres Körpers und eine damit verbundene verbesserte Gewebsgeschmeidigkeit unternehmen wollen. Zusätzlich ist es auch eine Massnahme zur Prohpylaxe von Verletzungen im Sport, da Ungleichgewichte der Muskulatur ausgeglichen werden können.

Dazu empfiehlt es sich, eine bequeme Ausgangsstellung zu wählen, in der es möglich ist über längere Zeit in der Dehnposition zu bleiben. Bleiben Sie ca. 30 Sekunden in der Stretchingposition des zu dehnenden Muskels, atmen Sie dabei ruhig ein und aus und wiederholen Sie die Dehnposition mindestens 3 Mal.

Irène Wyss
Sportphysiotherapeutin Hirslanden Sportklinik Birshof und eBalance-Expertin